Familie Tönnies
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Anne Marie Tönnies, ehemals Gräfin von Soltenhamm
Anne- Marie Tönnies ist in noch jungen Jahren an den Grafen Hinrich von Tönnies verheiratet worden. Da ihre Eltern bald darauf starben, lebte ihre jüngere Schwester Johanna bei ihr und ihrem Mann mit im Haus. Die beiden Schwestern waren sich sehr fremd. Während Anne Marie eher aufbrausend und energisch war, ist Johanna eher zurückhaltend und ruhig gewesen.
Anfangs lief die Ehe zwischen Anne Marie und Hinrich noch gut, aber das ersehnte Kind blieb jahrelang aus. Anne Marie machte sich immer mehr Vorwürfe und wurde immer verbitterter. Ihr Mann hätte sie fortschicken können, aber er tat es nicht. Anfangs versuchte er immer noch sie zu trösten, aber auch er wurde immer verbitterter und so hatten sich die Eheleute bald nichts mehr zu sagen. Zur selben Zeit geschah es, dass Johanna sich in den Grafen verliebte und so kam es, wie es kommen musste, sie wurde schwanger.
Der Graf hätte Anne-Marie nun fortschicken können, aber er tat es nicht, weil Johanna, die ohnehin schon ein schlechtes Gewissen hatte dies nicht zuließ. Zu dritt begaben sie sich auf eine lange Reise ins Ausland und als sie zurückkamen und das Kind bei sich führten wurde die freudige Nachricht überbracht, Anne Marie habe endlich ein Kind bekommen. Johanna aber musste schwören niemals jemandem zu verraten, dass sie die Mutter des Kindes ist, auch dem Jungen nicht.
Der Junge wuchs heran, der Vater starb und Anne Marie wurde immer verbitterter. Mit jedem Tag erinnerte sie ihr Sohn mehr an ihren Mann und dessen Verrat. Sie begann ihren Ziehsohn immer mehr zu hassen und irgendwann in einem Streit erzählte sie ihm, dass er ein Bastard sei. Seit dem droht sie immer wieder damit es allen zu verraten.
Vor seiner Hochzeit sperrte ihr „Sohn“ sie ein und kurz darauf erschlich er sich den rechtmäßigen Grafentitel und schickte sie in die Verbannung auf ein Landgut. Seitdem sinnt sie darauf, wie sie sich an ihrem „Sohn“ rächen kann.
Johann Friedrich Tönnies, Graf von Soltenhamm
gennant der Moorgraf
Graf Johann Friedrich Tönnies ist der Sohn von Hinrich von Tönnies und Anne-Marie von Tönnies... zumindest glaubte er das, bis er 15 Jahre alt wurde. Bis dahin hatte er mehr oder weniger zufrieden in der Villa am Moor gelebt. Sein Vater, mit dem er sich sehr gut verstanden hatte war zwei Jahre zuvor gestorben, was ihn sehr unglücklich gemacht hatte. Gerade als nach seinem Tod auch noch seine geliebte Tante Johanna, die bisher mit in dem Haus gelebt hatte, zurück an den Wohnsitz ihrer Eltern gezogen war. Mit seiner Mutter hatte Johann nie ein gutes Verhältnis, er glaubte, dass sie ihn nicht besonders mochte und eben mit 15 Jahren erfuhr er auch den Grund hierfür. In einem heftigen Streit, in dem er sie wie immer mit Mutter ansprach, rief sie plötzlich laut, sie sei nicht seine Mutter und er solle aufhören sie so zu nennen. Er wäre ein Bastard, wohl der Sohn seines Vaters, aber nicht der Ihre. Im ersten Moment war der Sohn froh, dass sie, die ihn zu hassen schien nicht seine Mutter war, aber nach und nach bekam er immer mehr Angst, dass sie es anderen erzählen könne und er als Bastard gebranntmarkt wäre.
Lange Zeit hatte er viele Bekannt- und Liebschaften, wollte aber nicht heiraten aus Angst, dass seine Mutter der Frau die Wahrheit sagte. Als er aber die schöne Tochter des Barons Freesen kennen lernte beschloss er es dennoch zu wagen. Seiner Frau ist der Graf aufrichtig zugetan.
Auf der Verlobung kam es jedoch wieder zum Streit zwischen ihm und der Gräfin und so ließ er sie einsperren und tat s, als sei sie entführt worden. Im Laufe der folgenden Ereignisse wurde die Gräfin befreit, Stine Magdalena erfuhr von seiner Herkunft und er selbst davon, dass seine Tante Johanne in Wirklichkeit seine Mutter it. Als jedoch ein altes Testament seines Vaters auftauchte, konnte seine Rechtmäßigkeit als Graf anerkannt werden. So lebt er seitdem glücklich mit seiner Frau und ihrer kleinen Tochter. Seine Stiefmutter hat er in ihr Landhaus verbannt und der Skandal der Verlobung ist beinahe vergessen.
(Dies alles trug sich auf dem Con „Villa des Moorgrafen 1“ zu)
Stine Magdalena Tönnies, geb Freesen, Gräfin von Soltenhamm
Stine Magdalena ist noch sehr jung, sie ist bei ihrem Vater, Baron von Altenbrück, aufgewachsen, da die Mutter früh gestorben ist. Ihren Vater liebt sie über alles und möchte ihm gefallen. Sie ist sehr naiv, da sie immer sehr behütet wurde. Bei einer Feierlichkeit am Hof des Fürsten lernte sie den Grafen Tönnies kennen, sie hatte schon gehört, dass ihr Vater ein Interesse hegte, sie mit diesem zu vermählen und so war sie sehr neugierig auf ihn. Er gefiel ihr auf dem ersten Blick und so ist sie sehr froh über die Verlobung. Inzwischen ist sie sogar sehr verliebt in den Grafen. Sie lässt sich leicht verunsichern. Sie ist fröhlich und unbeschwert. Seit der Hochzeit und der Geburt ihrer kleinen Tochter ist Sie selbstsicherer geworden und ist Ihren Pflichten als Gräfin gewachsen.
