Markedonien

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Markedonien ist ein imaginäres Land. Es hat in etwa die Größe von Deutschland und seine Bewohner leben im Mittelalter.

Markedonien ist ein Land, welches auf einer mittelalterlichen Gesellschaft beruht. Damit das Spiel allerdings interessanter wird, sind bei uns Fantasyaspekte durchaus an der Tagesordnung.

Inhaltsverzeichnis

Allgemeines

(veraltete) Karte der Fürstentümer Markedoniens und seiner Landschaft
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(veraltete) Karte der Fürstentümer Markedoniens und seiner Landschaft

Markedonien ist ein Königreich. Es besteht aus 7 Fürstentümern, einem Grossfürstentum, der Königsdomäne Markedun und dem Elfenreich Cleb'ril Dor

Größenverhältnisse

Die Fürstentümer und die Königsdomäne haben vergleichbare Größen, das Elfenreich macht etwa ein fünftel des gesamten Landes aus.

Zusammenfassung

  • Markedonien hat eine Größe von 178.272 km², das entspricht 50% der Fläche Deutschlands.
  • Markedonien hat eine Einwohnerdichte von 22,7 Einwohner pro km², das entspricht 10% der Bevölkerungsdichte Deutschlands.
  • Die durchschnittliche Größe eines markedonischen Fürstentums beträgt 14.198,4 km², die Fläche Schleswig Holsteins beträgt 15.770,5 km².

Die Fürstentümer

In Markedonien gibt es bodenständiges Mittelalter, Länder mit mehreren Prägungen, LowFantasy? und eine Ecke mit Highfantasy.

Fürstentum Orientierung Beschreibung
Königsdömane Markedun Mittelalter Wie sollte es auch anders sein, hier sitzt der König und sein Hof. Etikette wird hier groß geschrieben.
Elfenreich Cleb'ril Dor Highfantasy Ein Reich der Elfen und der Magie. Die Elfen halten sich bedeckt nur wenige haben je dieses Land betreten und die meisten Markedonier würden auch gar nicht wagen, diese "Wesen" in ihrer Ruhe zu stören. Dennoch gibt es wilde Gerüchte.
Alanzia mehrfach geprägt Hier gibt es mehrere kulturelle Einflüsse. Auf der einen Seite "westliches" Mittelalter mit Adel und Bauernvolk, doch auf der anderen Seite kaukasische (nomadisches Reitervolk) und persische Einflüsse (bunte Märkte, Geschmeideschmiede). Zusammengefasst: mittelalterliches Städte- und Bauernvolk, nomadisches Pferdevolk und bunte bevölkerte Märkte unteranderem mit begnadeten Geschmeidekünstlern.
Bogental Mittelalter Dieses ist das bodenständigste der mittelalterlichen Fürstentümer. Hier wird versucht so authentisch wie möglich an der historischen Vorlage zu bleiben. Mittelalter, Deutschland 11. und 12. Jhd. Keine Larpmagie möglich
Cardis LowFantasyakzente? Bretonisches Hochmittelalter in der Region des jetzigen britischen Raums mit Schwerpunkt auf Wales und Südengland. Akzenten des bekannten Fantasygenres (einige Zwerge, Elfen und Larpmagie).
Lothanien Mittelalter Grossfürstentum. Im Sommer 1207 aus den Fürstentümern Dra'Than und Eisenwald entstanden. Gleichzeitig zum ceridischen Glauben gewechselt.
Malkier Mittelalter Hochmittelalter recht bretonisch. Der "thalanische Klerus" hat traditionell die Führung dieser Region inne.
Sommerlund Mittelalter Mittelalter mit deutschen, englischen und französischen Einflüssen, wobei der Schwerpunkt hauptsächlich auf der französischen Region liegt. Doch ist hier die zeitliche Spanne weiter gefasst, es werden Mittelalter- und Hochmittelalteraspekte verwendet. Wichtig ist hier, dass der Adel sehr prunkvoll gestaltet ist. Hat sich vor einiger Zeit zum Ceridischen Glauben konvertieren lassen.
Torukswall mehrfach geprägt Zweiklassengesellschaft. Obere Schicht: Hochmittelalter mit durchschnittlicher Etikette und sehr untypisch weit entwickelter Kultur. Untere Schicht: arme Arbeiterschicht, absolut nordische Kultur mit alles. Ist von ein paar Jahren von Sommerlund annektiert und in einem kurzen aber blutigen Bürgerkrieg unterworfen worden.
Vinyaard LowFantasyanteile? Bretonisches Mittelalter in der Region des jetzigen britischen Raums mit Schwerpunkt auf Irland. Akzenten des bekannten Fantasygenres (einige Zwerge, Elfen und Larpmagie), wobei die Anteile höher sind als in Cardis.
Weyden Spät-Mittelalter Mischung aus Dithmarscher/Friesischer? Fischerdörfer und einem idealisierten Hamburg am Ostende angelehnt. Dazu kommt noch eine Portion "Sherwood Forest" im undurchdringlichen Dickicht das das Zentrum des Fürstentums durchzieht. Zeitlich ist es ca. 1200 bis 1470 anzusehen. Um so früher, je nachdem wie weit man sich von Osterhavn entfernt und in den Wald hineingeht.

Geschichte

Nachdem der Runenstein zerstört und das alte Königreich zerfallen war, dauert es lange bis wieder eine Ordnung im Lande Thalans herrschte. Es entstanden zwei neue kleinere Reiche. Im Süden vereinigte der Fürst von Vinyaard die Fürsten unter sich und gründete das Herzogtum Markon. Im Norden erlangte einige Jahre später der Fürst von Dra'Than die Macht und gründete das Herzogtum Donekia.

Beide Herrscher ersuchten ihre höchsten Priester ihnen die Königsweihe zu geben, doch ohne Erfolg. Denn im Lande Thalans sollte es nicht zwei Könige mit seinem Segen geben. So blieben die Herzöge ohne ihre Weihe.

Doch geschah es im Jahre 1198, dass der Runenstein wiederhergestellt wurde. So kamen die Herrscher der zwei Herzogtümer und der Herrscher des Elfenreiches, das damals auch unter dem Schutz des Runensteins stand, zusammen, um über eine neue Ordnung zu verhandeln.

Sie beschlossen, das alte Reich wieder aufleben zu lassen. Der Herzog von Donekia vermählte seinen Sohn Gregor mit Catherina, Tochter des Herzogs Leonard IV. von Markon, so dass ihre beiden Reiche verschmolzen. Da der Norden den König stellte und der Süden "nur" die Königin, wurde vereinbart, dass der höchste Befehlshaber der Armee auch aus dem Süden kommen sollte. Als letztes Symbol dafür, dass sich die beiden Reiche gleichberechtigt vereinigen, wurde das erste und einzige Mal auf die Mitgift verzichtet. Der Herzog von Donekia trat von diesem Titel zurück und trägt fortan den Titel Fürst von Dra'Than und fortan führt seine Linie die Regentschaft über dieses Fürstentum. Der Sohn von Herzog Leonard IV. Markon Sir Leopold von Schlachtenfels, erhielt seinerseits den Titel Fürst zu Vinyaard und wurde zum Oberkommandeur der Armee. Das Elfenreich trat diesem Bund bei, so war das Königreich Markedonien geboren. Und als erstes ging ein Edikt vom König aus, dass das Reich nun wieder geeint wart und es nun fortan nur noch als Königreich Markedonien benannt werden mag.

Als Hauptstadt des neuen Reiches wurde Draknor gewählt, der Standort des Runensteins und Zentrum des neuen Königreiches. Das Volk begann die Hauptstadt neu aufzubauen.

Als Hochzeitsgeschenk errichtete der Süden, als Zeichen für die Stärke des neuen Königreiches, die Königsburg, mit Granit aus Torukswall, Wehranlagen aus Cardis und dem Besten, was die südlichen Fürsten zu bieten haben, zeigten sie all ihr Geschick. Der Norden errichtete als Zeichen der Einheit des Volkes und des Glaubens einen gewaltigen Thalantempel um den Runenstein, der fortan wieder das Zentrum des Thalanglaubens sein sollte. Und hier zeigten die Fürsten des Nordens all ihr Kunstwerk.

Schon ein Jahr später erblickte Prinz Alexander das Licht der Welt.

Im Jahre 1205 überfällt Sommerlund Thorukswall und annektiert es nach einem kurzen aber blutigen Bürgerkrieg. Als Berechtigung wird der ceridische Glaube dargestellt.

Im Sommer 1207 schliesen sich Eisenwald und Dra'Than zum Grossfürstentum Lothanien zusammen. Der Fürst von Dra'Than wird Grossfürst von Lothanien. Auch hier breitet sich der ceridische Glaube ungehindert aus.

Verschiedenes

Zeitrechnung

Die markedonische Zeitrechnung bezieht sich auf die Standard Zeitrechnung in den Mittellanden. Es wird von dem aktuellen Jahr 800 Jahre abgezogen.

2000 ->1200, 2003 ->1203, 2004->1204 usw.

Die Namen in der Monate haben in den Fürstentümern verschiedene Bezeichnungen, deshalb ging ein Edikt vom König aus, dass die Monate offiziell nicht benannt werden mögen. Hier spricht man vom 3 Monat (also März) des Jahres 1203.

Gesprochen wird dies: ... heute haben wir den 12 Tag im 3 Monat des Jahres 1207. ...