Religion

Brotkrumen: Magie:Kultur:Ritter:Erbrecht:Religion

Aus WeydenWiki

Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Thalemannen

Die überwiegende Mehrheit der Weydener glaubt an Thalan, die blaue Perle und seine Töchter Lyss und Ydd. Damit sind sie Thalemannen. Mehr zu den Legenden um die Entstehung der Götte im Hauptartikel zur thalemannischen Genesis


Der Thalemanne glaubt man an den ewigen Kreislauf des Lebens.Was Heute geboren wird, wird leben und eines Tages sterben und damit wieder in den ewigen Kreislauf zurückgeführt.

Symbol

Das heilige Symbol der Thalemannen stellt die Dreieinigkeit aus den entgegengesetzten Schwestern Lyss (symbolisiert durch drei Wellen) und Ydd (dargestellt durch den Dreizack) und dem Vater Thalan in der Mitte (als blaue Perle) als Ausgleichende Kraft dar.

Das Material und die Art der Herstellung des heiligen Symboles hängt stark vom Geldbeutel des Trägers ab. Der Fürst mag ein goldenes Pendant mit einer echten blauen Perle oder einem anderen tiefblauen Edelstein, sowie einer Lapsilazuli-Einlegearbeit für Dreizack und Wellen um seinen Hals legen. Ein reicher Bürger mag Silber- und Goldschmiedearbeit mit Grupenemail bevorzugen, währen der Ärmste der Armen einen Holzteller mit Brandmalerei und blauer Bemalung aus Eiweisfarben trägt.

Pantheon

Es werden noch weitere Nebengötter angebetet (die drei anderen Perlen) aber der Glaube des gemeinen Volkes richtet sich in erster Line an die drei Hauptgottheiten des Vaters und der beiden Töchter

Thalan

Thalan ist der ewige Fluss des Wassers, der Kreislauf, die Wiederkehr. Ebenso wie der Kreislauf des Jahres ist Thalan auch für den Regen verantwortlich, der zum Fluss wird und zum Meer fließt, um wieder zu Regen zu werden.

Lyss

Lyss steht für die Geburt, das Leben, die Freude. Den Anfang und Erschaffung von Neuem.

Lysspriester werden gerne bei Geburten oder Heiraten gerufen um den Segen der Tochter zu erbitten. Lysspriester und -priesterrinnen sind immer gerne gesehen und gerne in jedem Hause willkommen.

Wenn man von weitem einen Priester sieht, kann man davon ausgehen, das irgendwo ein Fest stattfinden wird. Das macht sie natürlich umso beliebter.

Ydd

Ydd dagegen symbolisiert den Tod, das Ende des Lebens, die Trauer. Ydd ist keine böse Gottheit, auch wenn sie nur sehr ungern direkt angerufen wird.

Todesrituale

Stirbt ein Thalemanne, so wird sein Leichnam in einer Trauerfeier verbrannt. Die Asche wird eingesammelt un in einem Gefäß auf einen besonderen Pfeiler gestellt. Vor jedem Dorf und in größeren Städten in jedem Stadtviertel existiert ein derartiger Pfeiler, umgangssprachlich als „Säule der Toten“ bezeichnet. Die Pfeiler sind ca. 1m hoch und in der Regel glattpoliert und schwarz lasiert oder durch Eisengerbung geschwärzt. Auf der Oberseite befindet sich eine Mulde, in welcher die Familie des Verstorbenen ein paar Münzen legt, als Spende für die Yddpriester welche die Gefäße einsammeln und in der Hautpsache von diesen Spenden leben. Die Priester werden von der Bevölkerung nach Möglichkeit gemieden. Daher sieht man so einem Priester immer nur allein oder in Begleitung weiterer Priester. Meist tragen sie dazu noch kleine Glöckchen, sodass ihre Ankunft schon von weitem gehört werden kann. Ist ein Interaktion nicht zu vermeiden, weil z.B. die Priester in einer Taverne oder einem Gasthaus einkehren, so werden sie mit ausgesuchter Höflichkeit behandelt.

Die Priester bringen die Gefäße mit der Asche auf ihrer Wanderung zum Meer. Meist hat eine Yddpriester mehrere Urnen bei sich. Am Meer angekommen, übergeben die Priester in der eigentlichen Bestattungszeremonie die Asche dem Meer.

Stirbt eine bedeutende Person, ein Adliger oder ein reicher Kaufmann, dann ist es üblich den Leichnam direkt von den Yddpriestern mitnehmen zu lassen. Der Verstorbene wird dann in einem Trauerzug zum Meer gebracht, wo er dann auf einem brennenden Floss oder Boot bestattet wird. Es ist generell üblich bei den Verbrennungen, dass der Verstorbene in seiner besten Gewandung verbrannt wird. Bei Adligen und Rittern wird das Schwert auf die Brust gelegt. Die Überreste des Schwertes werden danach den Angehörigen übergeben.

Während die Flammen den Leib des Toten verzehren treten die Freunde, Bekannten und Angehöhrige des Toten vor um sich bei Ydd für ihn zu verwenden. Sie berichten über die Eigenschaften des Verstorbenen. Damit soll Ydd gebeten werden den Toten im nächsten Leben in einen besseren Stand erhoben zu werden, als Belohnung für seine Taten in diesem Leben.

andere Religionen

in Weyden herrscht im Prinzip Religionsfreiheit. Dies hat aber wenig Auswirkung auf die Bauern in den Dörfern, da hier einfach eine Thalemannische Kultur fest etabliert ist. In Ostehavn und den anderen großen Hafenstädten gibt es, meist eingewanderte, Gläubige anderer Religionen. Solange sie nicht gegen die Gesetze verstoßen ist es ihnen erlaubt an alles zu glauben wonach es ihnen beliebt.

Ceriden

Die Ceriden haben in Markedonien einige Umwälzungen herbeigeführt und auch an der Adelstruktur des Reiches stark gerüttelt. Daher ist es ein offenes Geheimnis, das der Fürst aktiv darüber nachdenkt, das Ceridentum in Weyden zu verbieten, da er glaubt das sie ihn von seinem Thron stürzen wollen (wie sie es in Dra'Than und Thorukswall gemacht haben)